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 (Quelle: FUSSBALL.DE)

Kickers Offenbach

Kickers Offenbach

1:2 (0:0)
Dienstag, 26.02.2013, 20:30 Uhr
18.700 Zuschauer, Sparda-Bank-Hessen-Stadion am Bieberer Berg
Schiedsrichter: Wolfgang Stark
VfL Wolfsburg

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Wolfsburgs Traum vom Finale geht weiter

26.02.2013, 23:38 Uhr | sid, FUSSBALL.DE

Der Offenbacher Stefan Kleineheismann (Mitte) kämpft um den Ball gegen die Wolfsburger Bas Dost (li.) und Jan Polak. (Quelle: dpa)

Der Offenbacher Stefan Kleineheismann (Mitte) kämpft um den Ball gegen die Wolfsburger Bas Dost (li.) und Jan Polak. (Quelle: dpa)

Der VfL Wolfsburg darf weiter auf den zweiten nationalen Titelgewinn hoffen. Die Niedersachsen, die 2009 Deutscher Meister wurden, zogen durch einen 2:1 (0:0)-Erfolg bei Kickers Offenbach ins Halbfinale des DFB-Pokals ein und sind nur noch einen Schritt vom Endspiel in Berlin entfernt. Für den Drittligisten aus Hessen platzte dagegen der Traum vom erneuten Coup.

In den Runden zuvor hatten die Kickers die SpVgg Greuther Fürth, Union Berlin und Fortuna Düsseldorf (alle 2:0) aus dem Wettbewerb geworfen. Unterdessen sorgten Ivica Olic (49.) und Bas Dost (71.) mit ihren Treffern für das Aus des OFC und das Weiterkommen der Wolfsburger. Nach Offenbachs Anschlusstreffer durch Marcel Stadel (81.) musste der VfL zwar noch einmal bangen, rettete den Sieg aber über die Zeit.

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"Haben es spannend gehalten"

"Wir haben es den Wolfsburgern extrem schwer gemacht. In der ersten Halbzeit hatten wir sogar die besseren Chancen. Bis dahin ist der Plan aufgegangen, doch dann haben wir ein unglückliches Gegentor bekommen. Nach dem 0:2 schien die Luft raus, aber nach dem 1:2 haben wir es spannend gehalten bis zum Schluss", sagte OFC-Trainer Rico Schmitt.

Sein Wolfsburger Kollege Dieter Hecking erklärte: "Das Ding zum 1:2 haben wir uns selbst ins Nest gelegt. Dass Offenbach dann nochmal alles versucht hat, war klar. Sie haben uns einen ganz heißen Tanz geliefert, aber wir haben auch dagegen gehalten. Wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird. Lange haben wir es den Offenbachern zu leicht gemacht, dann haben wir endlich mal über die Flügel gespielt, und so haben wir sie geknackt."

Zunächst kein Zwei-Klassenunterschied zu sehen

Auf dem legendären Bieberer Berg dauerte es ganze zwölf Sekunden, ehe die Gastgeber klar machten, wer der Herr im Haus ist. Dann tauchte OFC-Torjäger Mathias Fetsch frei vor Diego Benaglio auf, zog seinen Schuss aus 14 Metern aber über das Tor. Mit einem Spruchband ("Auf den Spuren längst vergangener Tage") hatte der OFC-Anhang schon vor Spielbeginn an den Pokalsieg von 1970 erinnert.

Die aktuelle Mannschaft tat vor 18.700 Zuschauern zunächst alles dafür, um in die Fußstapfen der großen Vorbilder zu treten - mit Unterstützung der vor allem in der ersten Hälfte zahnlosen Wölfe: Ein Zwei-Klassenunterschied war kaum auszumachen. Zwar bemühten sich das Team von Trainer Dieter Hecking das Spiel unter Kontrolle zu bekommen - gegen die dicht gestaffelte OFC-Abwehr gelang den Ballkünstlern um den Brasilianer Diego jedoch wenig.

Wolfsburg steigert sich

Nach zehn Minuten sorgte ein langer Pass von Abwehrspieler Naldo erstmals für ein wenig Gefahr vor dem OFC-Tor von Robert Wulnikowski, der ehemalige Bundesligaspieler Marc Stein war aber zur Stelle und klärte. Fast im direkten Gegenzug scheiterte Julius Reinhardt (11.). Offenbachs Trainer Rico Schmitt, erst seit knapp zwei Wochen im Amt, hatte versprochen, dass sich die Gäste für den Halbfinaleinzug ordentlich "strecken müssen". Seine Mannschaft setzte das zunächst glänzend um und kämpfte um jeden Meter. Aber nur selten spielte der OFC Kombinationen über mehr als drei Stationen zu Ende.

Der VfL, der in der Liga mit Platz 15 den eigenen Erwartungen deutlich hinterher hängt, steigerte sich in der Folge etwas. Hecking, der vor der Partie offen vom großen Ziel "Pokalsieg" gesprochen hatte, sah von der Seitenlinie aber weiterhin kaum zwingende Angriffe. Vieirinha verstolperte nach 30. Minuten die Führung, auf der Gegenseite parierte Benaglio gegen Matthias Schwatz (43.).

Ein Bierbecher sorgt für Aufregung

Für etwas Aufregung abseits des Platzes sorgte ein von den Rängen auf den Rasen geworfener Bierbecher. Das Schiedsrichtergespann ließ über den Stadionsprecher ausrichten, dass solche Aktionen zum Abbruch des Spiels führen könnten.

Ein Blitzstart nach dem Wiederanpfiff sorgte für die Wolfsburger Führung. Nach Vorarbeit von Makoto Hasebe erzielte Olic mit dem Bauch den zu diesem Zeitpunkt erlösenden Treffer. Der VfL gewann durch das Tor an Sicherheit, ohne jedoch mit letzter Konsequenz die Entscheidung zu erzwingen. Nach 56 Minuten scheiterte Dost per Kopf an Wulnikowski, vier Minuten später ging Diegos Schuss knapp über das OFC-Tor.

Die Gastgeber ließen sich dennoch nicht einschüchtern und hatten durch Thomas Reinhardt per Freistoß (61.) und Nicolas Feldhahn (63.) große Chancen zum Ausgleich. Auch nach Dosts Treffer gaben sie nicht auf und kämpften sich sogar noch einmal heran.


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