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Neue Hoffnung für 1899 Hoffenheim

27.04.2013, 19:39 Uhr | sid

Hoffenheims Roberto Firmino (re.) und FCN-Innenverteidiger Berkay Dabanli kämpfen um den Ball. (Quelle: dpa)

Hoffenheims Roberto Firmino (re.) und FCN-Innenverteidiger Berkay Dabanli kämpfen um den Ball. (Quelle: dpa)

1899 Hoffenheim hat im Kampf gegen den ersten Abstieg aus der Bundesliga neue Hoffnung geschöpft. Die Kraichgauer setzten sich am viertletzten Spieltag 2:1 (2:0) gegen den 1. FC Nürnberg durch.

Tobias Weis (11.) und Sejad Salihovic (19.) trafen für die Hoffenheimer, die zuvor nur eine der zuückliegenden fünf Partien gewonnen hatten. Die Nürnberger, für die Timmy Simons per Foulelfmeter erfolgreich war (58.), kassierten nach den Derby-Niederlagen bei Bayern München (0:4) und gegen die SpVgg Greuther Fürth (0:1) die dritte Pleite in Folge.

Hoffenheim spielt wie befreit

Die 28.675 Zuschauer in der Rhein-Neckar-Arena sahen in den ersten Minuten starke Gastgeber. Die Hoffenheimer, bei denen Torwart Heurelho Gomes, Daniel Williams, Eren Derdiyok und der gesperrte Eugen Polanski fehlten, waren gleich zu Beginn hellwach. Schon nach 30 Sekunden vergab Fabian Johnson die erste gute Chance für die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol. Kurz darauf sorgte der Brasilianer Roberto Firmino mit einem Distanzschuss für Gefahr (3.).

Die Gäste, die auf die etatmäßigen Innenverteidiger Timm Klose und Per Nilsson (Sperre) verzichten mussten, hatten in der Anfangsphase große Mühe. Die Mannschaft von Trainer Michael Wiesinger musste als Folge der Pleite gegen Fürth zunächst ohne die Unterstützung eines Teils der mitgereisten Fans auskommen. Vor dem Gäste-Block war ein Transparent mit der Aufschrift "Derby-Niederlagen kann man nicht schönreden" zu sehen.

Club-Defensive versagt komplett

Bereits nach rund zehn Minuten brachten die Hoffenheimer ihre Überlegenheit auf die Anzeigentafel. Nach starker Vorarbeit von Kevin Volland und Johnson musste Weis aus kurzer Distanz nur noch einschieben. Nur fünf Minuten später strich ein Distanzschuss Johnsons nur knapp am Nürnberger Tor vorbei. Der zweite Treffer der Gastgeber ließ dennoch nicht lange auf sich warten. Nach Vorabeit von Firmino und Volland erzielte Salihovic per Kopf sein fünftes Saisontor. Bei diesem Gegentreffer versagte die Nürnberger Abwehr im Kollektiv.

Auch danach ging es im Strafraum der Franken drunter und drüber. Hoffenheim erspielte sich durch Johnson (21.) und Volland (22.) Chancen im Minutentakt. In der 28. Minute hätte Firmino den dritten Treffer eigentlich erzielen müssen. Nürnberg agierte in dieser Phase desolat.

Nürnberg darf kurz hoffen

Schon kurz nach dem Seitenwechsel hätte das Spiel entschieden sein müssen. Volland brachte einen Kopfball aus kürzester Distanz aber nicht im Tor unter (49.). Nur drei Minuten später rettete Club-Torwart Raphael Schäfer gegen Weis. Der dritte Treffer der Gastgeber schien nur eine Frage der Zeit. Doch nach einem Foul von TSG-Torwart Koen Casteels am Nürnberger Debütanten Niklas Stark verwandelte Simons den fälligen Strafstoß.

Kurz darauf vergab Sebastian Polter sogar die Chance zum Ausgleich (60.). Im Anschluss übernahm Hoffenheim aber wieder das Kommando. Beste Spieler auf Seiten der Hoffenheimer waren Johnson, Volland und Salihovic. Bei den Gästen überzeugte lediglich Keeper Schäfer.

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 (Quelle: abc)