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FC Barcelona

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0:3 (0:0)
Mittwoch, 01.05.2013, 20:45 Uhr
Camp Nou
Schiedsrichter: Damir Skomina
FC Bayern München

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Bayern nimmt Barcelona erneut auseinander

02.05.2013, 00:32 Uhr | FUSSBALL.DE

Jubel bei Arjen Robben und Co.: Der FC Bayern steht im Finale der Champions League. (Quelle: dpa)

Jubel bei Arjen Robben und Co.: Der FC Bayern steht im Finale der Champions League. (Quelle: dpa)

Aus Barcelona berichtet Thomas Tamberg

Im Halbfinal-Hinspiel hatte der FC Bayern München den FC Barcelona mit 4:0 zerlegt. Und im Rückspiel? Zerlegten die Bayern die Spanier einfach noch einmal, diesmal mit 3:0 (0:0). Es war erneut schlicht überragend, was der deutsche Meister ablieferte. Die Tore erzielten Arjen Robben (48.), Gerard Piqué per Eigentor (72.) und Thomas Müller (76.). Damit kommt es am 25. Mai in London zum ersten deutschen Finale in der Champions-League-Geschichte zwischen dem FCB und dem BVB.

Die ohne den erkälteten Abwehrchef Dante angetretenen Bayern dachten von Beginn an überhaupt nicht daran, sich nur auf Defensive zu beschränken. Sie dominierten das Geschehen in der Anfangsphase mit schnellen Vorstößen in die Spitze. Robben wurde nach einem langen Solo im letzten Moment von Piqué gestoppt (12.), Bastian Schweinsteiger legte per Hacke auf Philipp Lahm ab, aber erneut klärte Piqué (19.).

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Messi bleibt draußen

Barcelona, das ohne den am Oberschenkel verletzten Superstar Lionel Messi agierte, versuchte es mit seinem berühmten Kurzpassspiel, fand aber nur selten den Weg in den gegnerischen Strafraum. Auch die alternativ ausgepackten Weitschüsse brachten Torwart Manuel Neuer nicht in Bedrängnis. Am gefährlichsten wurde es bei einem Volley-Versuch von Xavi aus sechs Metern, der jedoch weit über das Tor flog (27.).

Er kenne nur eine Mannschaft, die ein 0:4 noch drehen könne, hatte Piqué im Vorfeld gesagt, und das sei der FC Barcelona. Aber auf den Rängen wie auch auf dem Rasen schien die Hoffnung, dass diese großen Worte mit Leben gefüllt werden könnten, mit jeder gespielten Minute mehr zu schwinden.

"Finale" hallt es aus dem Gästeblock

Auch nach dem Wechsel blieb Messi auf der Bank. Von dort musste er mit ansehen, wie die Bayern rasch alles klar machten. Einen genialen Seitenwechsel von David Alaba nahm Robben auf, setzte sich gegen Adriano durch und versenkte den Ball zum 1:0 ins lange Eck. Nun hätte Barcelona alle bisherigen Fußball-Wunder in den Schatten stellen müssen, um noch ins Finale einzuziehen. Sechs Tore in 42 Minuten wären nötig gewesen. Daran glaubte niemand mehr, am wenigsten die mitgereisten Bayern-Fans: "Finale" hallte es laut aus dem Gästeblock.

Barcas Trainer Tito Vilanova sendete ebenfalls resignative Signale, als er nacheinander seine Eckpfeiler Xavi und Andres Iniesta vom Feld holte. So chancenlos wie in diesen beiden Aufeinandertreffen mit den Bayern dürfte Barcelona seit vielen Jahren nicht mehr gewesen sein. Auf der anderen Seite leitete Trainer Jupp Heynckes erste Maßnahmen für das Endspiel ein, indem er die Gelb vorbelasteten Schweinsteiger, Javi Martinez und Philipp Lahm frühzeitig in den Feierabend schickte.

Müller mit dem Kopf

Auf dem Feld spielte unterdessen nur noch der FC Bayern - und für die Gastgeber kam alles erdenkliche Unglück zusammen. Eine Flanke des eingewechselten Luiz Gustavo lenkte Piqué mit dem Knie ins eigene Tor. Kurz danach war Müller mit einem Kopfball erfolgreich. Mit dem Abpfiff von Schiedsrichter von Schiedsrichter Damir Skomina war es dann endgültig besiegelt: Erstmals seit 2001 wird ein deutsches Team einen europäischen Wettbewerb gewinnen.



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